Hinweise

Erbschaft

Die einen oder anderen in der Gemeinde hatten es schon vorher erfahren - und es hat auch bereits sehr viele Spekulationen gegeben. Doch es ist wahr: unsere Gemeinde ist durch eine Erbschafft, wenn auch nicht reich geworden, aber doch unverhofft zu nicht unerheblichen Geldmitteln gekommen.
Das Erbe umfasst zwei Immobilien - eines davon in Brandenburg, ein anderes hier in Vahlhausen. Jenes in Brandenburg wurde schon durch den Erblasser zu Lebzeiten veräußert, doch leider konnte er nicht mehr in den Genuss des Erlöses kommen. Über die weitere Zukunft des anderen Anwesens ist noch nicht abschließend beschlossen worden. Auch, weil sich das Procedere über den ganzen Sommer hingezogen hatte, und erst im August endgültige Klarheit herrschte.
In einer öffentlichen Sitzung hat der Kirchenvorstand am Sonntag, dem 17. September zahlreiche Interessierte aus der Gemeinde über die näheren Umstände informiert. Wenn auch ein kleiner Teil des Geldes für Investitionen in unsere Gebäude und deren Erhalt verwendet werden soll, so ist es doch der ausdrückliche Wille des Kirchenvorstandes, das Geld nicht schnell etwa für die Sanierung der Gebäude zu benutzen, auch wenn der Gedanke verführerisch ist. Diese soll auch weiterhin aus Mitteln des "normalen" Haushaltes bestritten werden.
In der öffentlichen Sitzung waren Vorstand und Gemeinde darin einer Meinung, dass der größere Teil der Erbschaft "in die Zukunft investiert werden muss", das heißt, das Geld soll sinnvoll angelegt werden, um den Herausforderungen der Zeit gewachsen sein zu können. Wir wollen die Möglichkeiten in unserer Gemeinde und den Dörfern, die zu ihr gehören auf längere Sicht nicht nur erhalten, sondern sogar stärken und dabei auch über den Tellerrand der eigentlichen pastoralen Arbeit hinausblicken.
Dem Kirchenvorstand war das schon seit je ein dringendes Anliegen - davon wollen wir nicht lassen. So kamen auch in der Sitzung bereits konkrete Vorschläge - diesen Punkt betreffend, aber auch, inwiefern oben erwähnte Investitionen um die Kirche herum zeitnah in Angriff genommen werden können.
Natürlich werden wir auch zukünftig die Gemeinde über alle weiteren Schritte nicht nur informieren, sondern sie auch zu Rate ziehen und zu weiteren öffentlichen Sitzungen einladen.