Offene Ganztagsschule Diestelbruch

Herbst in der OGS

Der Herbst hat in unseren Breiten Einzug gehalten, wer könnte es leugnen. Aber anstatt darüber zu jammern, dass die hellen Tage nun vorbei sind, kann man dem Herbst auch seine schönen Seiten abgewinnen. Das taten einige Kinder der OGS auch. Gemeinsam mit unserer neuen Mitar-beiterin, Frau Zchocha sammelten sie im Wald und auf der Wiese allerlei natürliche Materialien, wie Eicheln, Kastanien, Gräser und Moos, um daraus anschließend bezaubernde kleine Kunstwerke zu erschaffen. Einige davon sehen Sie auf dieser Seite.



Neues aus der OGS

Auch in diesem Jahr gab es während der Ferienzeit wieder ein buntes Programm in der OGS. Die erste Woche war als reine Lesewoche konzipiert, in der sich die Kinder auf spielerische Art verschiedensten Büchern und jenen Themen nähern konnten, die in den darauffolgenden Wochen während der Ferienbetreuung erarbeitet werden sollen. Den Abschluss dieser Leseeinheit bildete ein Tag in der Detmolder Stadtbücherei, an dem die Jungen und Mädchen nach Herzenslust stöbern konnten.

Mit dem Thema Schlösser und Burgen ging es dann weiter. Die Mitarbeiterinnen hatten dazu vielfältige Angebote für die Kinder erstellt. Neben einer kleiner Strandlandschaft mit Strandburgen, die in der Sprunggrube Formen annahm, durfte natürlich ein Besuch im Detmolder Schloss nicht fehlen. Darüber hinaus ging es zum Hermannsdenkmal. Während aller Ausflüge konnten die Kinder Stempel sammeln und das Sammeln nach Abschluss des Ferienprogramms fortführen. Ziel ist es, ihnen dadurch die Sehenswürdigkeiten unserer engeren Heimat näher zu bringen.

Neben all diesen Angeboten kam das freie Spielen natürlich auch nicht zu kurz. Jeder Sonnenstrahl wurde genutzt, um sich draußen an den verschiedenen Spielgeräten zu versuchen.
Während der Sommerferien hat die OGS in den ersten drei Wochen geöffnet, um jene ihrer Kinder zu betreuen und sinnvolle Angebote zu machen, die (noch) nicht in den Urlaub fahren konnten. Den Kindern selbst hat es sichtbar Spaß gemacht. Auf diese Art und Weise bekommt das Erlebnis Schule einen ganz anderen Charakter und nahm auch einigen der neuen Schulkinder vielleicht etwas von dem bedrohlich Unbekannten.

Für die Mitarbeiterinnen waren die Ferienwochen aber auch darüber hinaus voller Arbeit. Denn in unserer OGS tut sich so einiges. Inzwischen ist der Zulauf so stark gewachsen, dass vom kommenden Schuljahr an eine zweite Gruppe aufgemacht wird. Darin und in der sogenannten Randstundenbetreuung, in der Kinder bis 13 Uhr gut aufgehoben sind, werden insgesamt mehr als 80 Kinder betreut.

Dazu waren einige Umstrukturierungen nötig. Zunächst einmal musste der Personalstand erweitert werden, denn schon jetzt hatten alle Mitarbeiterinnen über die eigentlichen Erfordernisse hinaus ihren Dienst verrichtet. Die nötigen Einstellungen einer weiteren Erzieherin und einer Hilfskraft sind bereits vorgenommen worden.

Dann musste natürlich auch die Frage nach dem Raum geklärt werden, denn mehr Kinder brauchen nun einmal auch mehr Platz. Und diese Räume müssen wiederum hergerichtet und auch eingerichtet werden. Da es darüber hinaus an Geld mangelt, wurden zahlreiche der Einrichtungsgegenstände aus Altbeständen entnommen und in Eigenregie hergerichtet. Anschaffungen wurden getätigt, Pläne und Programme für die kommenden Monate erarbeitet und, und und… eigentlich zu viel Arbeit für die schönsten Wochen des Jahres.

Ferienprogramm der OGS

Eine Knolle auf Reisen“ - so der Name eines Projektes, das die Kinder der OGS in den Herbstferien durchführten. Natürlich drehte sich dabei alles um die Kartoffel! Erstaunlich, was sie an Wissen über unser Hauptnahrungsmittel schon mitbrachten. Aber es gab noch viel mehr zu entdecken: Wie kam sie zu uns, was kann man alles mit und aus ihr machen, welche Bedeutung hat sie in anderen Ländern und Kulturen. In Spiel und Sport, im Zuhören und Zusehen erlernten die Kinder die Bedeutung der Kartoffel.

Die Kinder konnten in die Rolle eines kleinen Jungen aus Peru schlüpfen. Sie durften Gegenstände aus dem Herkunftsland der Knolle ausprobieren und Gerichte aus Südamerika, wie Avocadosalat und frittierte Kochbananen nachkochen. Gebannt verfolgten sie die Bilder aus den Anden, um sich dann in einigen Disziplinen des Kartoffelsports im Wettkampf zu stellen.
Neben Spiel und Spaß lernten die Jungen und Mädchen allerhand über den Alltag und die Lebensgewohnheiten von anderen Menschen in fremden Ländern.

Verabschiedung

Im vergangenen Monat verließ eine langjährige Mitarbeiterin die OGS.
Christine Umgelder war seit 2001 zunächst unter der Trägerschaft des Fördervereins, dann unter der unserer Kirchengemeinde in der außerunterrichtlichen Betreuung der Kinder innnerhalb der OGS Diestelbruch tätig.
In einer kleinen Feierstunde unter den Mitarbeiterinnen wurde sie Ende Juni für ihren Einsatz und ihre Fürsorge den Kindern gegenüber geehrt.
Die Kirchengemeinde ließ Frau Umgelder nur ungern gehen und bedankt sich bei ihr für ihr langjähriges Engagement.
Wir wünschen ihr für ihre neue Tätigkeit Gottes Segen.

Tag der Offenen Tür in der OGS-Diestelbruch

Vor drei Jahren hatte die Kirchengemeinde die Trägerschaft für den nachmittäglichen Unterricht in der OGS Diestelbruch übernommen. In diesen drei Jahren hat sich viel getan. Mittlerweile sind die ersten Startschwierigkeiten behoben, das Konzept ist in sich stimmig. Ein Hauptaugenmerk im Nachmittagsunterricht wird - neben der Hausaufgabenbetreuung und der individuellen Förderung der Kinder - auf sportliche und künstlerische Angebote gerichtet. Lese-AG, Umwelt-AG, psychomotorisches Turnen, Leichtathletik, Schwimmen, Einradfahren, Bauchtanz, ein Trommellehrgang und vieles mehr standen in der Vergangenheit und Gegenwart auf dem Programm. Ganz neu hinzugekommen ist eine kleine Bläsergruppe, die in der Zukunft noch weiter ausgebaut werden soll.

Grund genug also, dass sich Anfang Mai Kinder und MitarberiterInnen an einem Tag der Offenen Tür vorstellten. Und sie konnten viel aufbieten. Zwar machte das Wetter einen Strich durch viele der geplanten Aktionen, dennoch wurde den kleinen und großen BesucherInnen am Tag der Offenen Tür in der Grundschule Diestelbruch so einiges geboten. Die Kinder, die in der OGS am Nachmittag betreut werden, zeigten viel von dem, was sie dort ber das Lernprogramm hinaus so treiben. Am Anfang stand die Kunst im Rampenlicht: Auch singen ist ein künstlerischer Akt, auch wenn er sich an diesem Nachmittag von Elternseite her gesehen nicht ganz so deutlich darstellte. Denn sie schwächelten doch merklich. Mit sehr viel mehr Inbrunst sangen dafür die Kinder unter Leitung von Regina Wagner. Wie dem auch sei: Wo man singt, da lass dich nieder böse Menschen kennen keine Lieder.

Zeit zum sich Niederlassen war aber noch lange nicht. Zuvor konnten drei der Kinder der Bläsergruppe vorfhren, welch erstaunliche Fortschritte sie in den letzten drei Monaten unter der Regie von Lothar Tarnow gemacht hatten. Lothar Tarnow startete den Unterricht erst Anfang des Jahres mit ein paar Blechblasinstrumenten, die das Kirchenorchester an die Jungen und Mädchen ausgeliehen hatte. Das waren nicht nur bloße Töne, die den Instrumenten entlockt wurden, das war richtige Musik und sogar mehrstimmig.
  

Und es war noch immer nicht die Zeit, zur Kaffeetafel überzugehen. Kuchen muss erarbeitet sein, und die Pfunde, die mit dem Kuchen auf die Hüften kommen zuvor durch Bewegung neutralisiert werden. Das heißt, es darf (soll, muss?) getanzt werden, dann aber auch richtig: Polka! Wenn schon, denn schon. Olga Dederer, die Leiterin der OGS bezog Eltern und Kinder langsam aber sicher in den Rundtanz mit ein.



Auch darüber hinaus gab es einiges zu bestaunen. Etwa, als der kleine Herr Müller, der eigentlich einen kleinen Spaziergang machen wollte, aber ständig irgendwelche Dinge vergaß, wie durch Zauberhand seinen Hut verschwinden ließ. (Der kleine Herr Müller war dabei nichts anderes, als der Zeigefinger der rechten Hand, sein Hut war ein Flaschenverschluss). Oder als die Kinder unter Anleitung von Ulrike Ernst und Olga Dederer vorführten, wie aus einem bloßen Stück Papier kleine Kunstwerke gefaltet werden können.


Schon zuvor hatten die Kinder über Wochen hinweg ganze Arbeit geleistet, gebastelt, gemalt und sich auf vielerlei Art und Weise künstlerisch betätigt. dadurch kam ein kleiner Basar zustande, der bei den Eltern auf reges Interesse stieß, und so manches Kunstwerk wurde in das häusliche Wohnzimmer entführt.
Ach ja, Zeit zum Erzählen, Austauschen, Fachsimpeln bei Kaffee und Kuchen gab es natürlich auch. Was stört also das schlechte Wetter bei einem solch bunten Programm.

Rote Karte für Natur – und Umweltsünder
Grüne Karte für natur – und umweltfreundliches Verhalten

Wir,die Kinder der OGS der Regenbogenschule Diestelbruch, haben im Rahmen unserer Umwelt – AG das Thema „Müll“ besprochen.Dabei sind wir auch gleich aktiv geworden. Mit Eimern und Müllzangen bewaffnet sind wir im September losgezogen und haben das Gelände um unsere Grundschule in Diestelbruch vom Müll befreit.Wir waren alle sehr erschrocken darüber wie viel Müll wir in solch kurzer Zeit aufgesammelt hatten – wie unser Bild zeigt.Schnell war uns klar das wir keinen Müll mehr in der Natur liegen lassen dürfen. Doch was konnten wir tun damit auch Andere keinen Müll achtlos wegwerfen?
Wir malten Bilder,die wir mit roten Karten versahen um auf die Gefahren hinzuweisen. Und wir malten Bilder mit grünen Karten um auf besonders vorbildliches,natur – und umweltfreundliches Verhalten hinzuweisen.Diese Bilder hingen in den letzten Wochen in Diestelbruch und Umgebung an allen Hinweistafeln,wo hoffentlich viele Menschen auf sie aufmerksam wurden.
Zum Schluss bastelten wir aus Müll noch phantasievolle „Mülltiere“ die zur Zeit in den Räumen der OGS der Regenbogenschule zu besichtigen sind.
Wir hoffen das wir mit unseren Aktionen viele Leute erreicht haben und zum Nachdenken oder Mithelfen ermutigen konnten.

OGS Regenbogenschule Diestelbruch